Ich beginne ein Leben in Südamerika. Baff, ich bin baff. Ich habe tatsächlich Koffer gepackt, bin ins Flugzeug gestiegen und sitze nun in Quito.

Lange gab es bloß den Traum vom Leben im Ausland, jetzt bin ich mittendrin, das fühlt sich surreal an. Obwohl es mir bereits am ersten Morgen in Quito bewusst gemacht wurde – als ich aus dem Fenster gesehen habe und die Häuser und Berge vor meiner Nase hatte, war es nicht zu verleugnen: Ich bin tatsächlich in Quito aufgewacht.

Darauf folgte mal ein Gefühlschaos – finde ich das gut? Vorfreude, Angst, Adrenalin, Schock – was fühl ich denn eigentlich?

Bäume ausreißen!

Ich bin jetzt hier zuhause, wo sind also Freunde und eine fixe Bleibe? Ich startete sofort mit dem Nestbau – nach 4 Tagen hatte ich 3 Wohnungen angesehen, am Kontakteknüpfen war ich auch aktiv dran. Essen gehen, Radtour, Waldspaziergang – ich starte Aktivitäten mit Einheimischen, Kontakte sind mit fürs Wohlfühlen so wichtig.

Die Bedenken sind verschwunden, ich hab mich auf das Abenteuer eingelassen und bin bereit für mein neues Zuhause. Gehe ich bei der Bäckerei in der Nähe meines Hauses vorbei, kommt mir bereits ein Lächeln samt Hola, buenos dias entgegen. Ich bin angekommen.

Lehrerkollegen